Materialsammlung bei Erstellung einer Bachelorarbeit

Eine Bachelorarbeit schreibt sich nicht aus dem Handgelenk heraus. Als cleverer und gut organisierter Student sammeln Sie schon lange Material zu dem Thema, das Sie später zu Ihrer Bachelorarbeit ausbauen möchten. Schließlich wollen Sie Erkenntnisse gewinnen, die Sie auswerten und zur Grundlage Ihres Werkes machen.

Am besten, Sie überlegen sich schon vorher genau, wie Sie das gefundene Material aufbewahren und zugriffsbereit ablegen möchten. Andernfalls häuft sich immer mehr an, Ihr Schreibtisch biegt sich unter der Last und Ihre Mitbewohner fluchen, dass überall Papiere von Ihnen herumfliegen.

Das Schlimmste jedoch ist: Am Ende finden Sie überhaupt nichts wieder; das Durchforsten des Chaos verschlingt kostbare Zeit, ohne dass Sie wirklich vorankommen.

Das Worst-Case-Szenario trifft auf Sie freilich nicht zu. Kommilitonen, die verzweifeln, gönnen Sie nur einen mitleidigen Blick, denn Sie haben sich selbst ja ein famoses Archiv zugelegt – oder sind auf dem besten Wege dahin.

Archivierung von Dokumenten

Notizen oder Kopien lassen sich besonders gut archivieren, wenn Sie ihnen ein spezifisches Stich- oder Schlagwort zuordnen, ihnen also eine aussagekräftige Überschrift geben.

Für jedes Stichwort sollten Sie eine eigene Mappe anlegen, in der Sie die dazugehörigen Dokumente ablegen. Für diese Zwecke eignen sich Hängeregister, aber auch Aktenordner sind brauchbare Hilfsmittel. Mittlerweile gibt es elektronische Verwaltungsprogramme; dafür ist es allerdings vonnöten, dass Sie alles Kopierte und Gesammelte per Computer erfassen. Das ist nicht jedermanns Sache, denn das Einscannen oder Abtippen der gefundenen Dokumente macht zusätzliche Arbeit.

Was Sie bevorzugen, hängt von Ihrem persönlichen Geschmack ab. Für manchen ist das Abtippen eine gute Gelegenheit, ganz nebenbei den Sinn der Vorlage zu erfassen und nur das Entscheidende oder Wichtige aufzubewahren. Durch das sekundenschnelle Kopieren riesiger Textmengen wird erfahrungsgemäß auch sehr viel Unnötiges und Überflüssiges angesammelt, das beim späteren Auswerten der Quelle direkt im Papierkorb landet.

Oftmals benötigt man nur zwei oder drei Sätze, die Sie, wenn Sie selbige schon einmal in einem Textverarbeitungsprogramm erfasst haben, später sehr leicht in die eigentliche Arbeit kopieren können, wobei Sie natürlich nie die Quellenangabe vergessen dürfen.

Auswerten sollten Sie Ihr gefundenes Material generell zeitnah – dann können Sie gleich entscheiden, ob es sich für Ihre Arbeit überhaupt verwenden lässt.

Zitation der Quellen

Ganz wichtig ist es, sich direkt die Quellenangabe zu notieren, und zwar so ausführlich, wie Sie sie später im Literaturverzeichnis Ihrer Bachelorarbeit angeben müssen.

Die genauen Vorgaben werden durch die Universität oder den Betreuer/die Betreuerin Ihrer Arbeit gemacht, doch in jedes Literaturverzeichnis gehören unbedingt die Angaben zum Verfasser der Quelle, der Titel des Aufsatzes oder Buches, das Erscheinungsjahr und die entsprechenden Seitenzahlen. Vorsichtshalber sollten Sie, falls vorhanden, auch den Verlag und den Erscheinungsort festhalten.

Die Zitation von Internetdokumenten handhaben die einzelnen Fakultäten bzw. Universitäten unterschiedlich. Die meisten Betreuer möchten eine Angabe der genauen http://Adresse, wie sie zu dem Zeitpunkt Ihrer Recherche gelautet hat. Auch das Datum des Abrufs sollte vermerkt sein. Da sich die Adresse aber bisweilen ändert oder das Dokument sogar ganz aus dem World Wide Web verschwindet, ist es wichtig, sie genau zu dokumentieren oder, noch besser, die Quelle auszudrucken. So haben Sie auf jeden Fall einen Beleg.

Auf diese Weise können Sie sich zu der Gruppe gut organisierter Studenten mit einer professionell angelegten Materialsammlung zählen … – und Ihre Bachelorarbeit schreibt sich nahezu von selbst!

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