So motivierst du dich für deine Masterarbeit

Das kennen wohl die meisten: Die Masterarbeit steht an, das Thema steht auch schon fest und ist mit dem Betreuer abgestimmt. Doch wie nun die nötige Motivation aufbringen, um mit dem Schreiben zu beginnen? Wir verraten dir, wie du mit kleinen Zwischenzielen und bewussten Pausen deine Motivation steigern kannst.

Finde den besten Ort zum Schreiben

Zum Schreiben brauchst du genug Platz und Ruhe. Das kann der Küchentisch sein oder der Schreibtisch Zuhause. Achte jedoch darauf, dass dich nichts ablenkt. Um wirklich konzentriert zu sein, empfehlen wir dir deshalb in der Bibliothek zu schreiben. Vor allem wenn du Zuhause nicht weiterkommst, kann es hilfreich sein, den Ort zu wechseln. Zudem hast du in der Bib gleich alle Literatur, die du brauchst. Und du triffst auf andere Leute, die an ihren wissenschaftlichen Arbeiten sitzen. Das motiviert, denn du bist in einer Gemeinschaft.

Definiere deinen Rhythmus

“Morgenstund hat Gold im Mund.“ Das mag ein schöner Spruch sein, trifft aber nicht auf jeden zu. Deswegen solltest du beim Schreiben deinen eigenen Rhythmus finden. Es bringt nichts, dich früh aus dem Bett zu quälen, wenn du dann müde und unkonzentriert bist. Zudem kostet es dann nur noch mehr Überwindung mit dem Schreiben zu beginnen. Im Durchschnitt braucht der Mensch 7-9 Stunden Schlaf. Schlafe also aus. Das soll natürlich nicht heißen, dass du die Nacht zum Tage machen sollst. Gehe dennoch nicht zu spät ins Bett, aber eben so, wie es zu deinem persönlichen Biorhythmus passt. Deinen Tag solltest du trotzdem gliedern, um Struktur zu schaffen.

Erlaube dir Pausen

Zu einem guten Arbeitsthythmus gehören auch Pausen. Denn irgendwann lässt die Konzentration nach und dann bringt es nichts, wenn du dich zum Weiterschreiben quälst. Besser ist es, du legst zwischendurch bewusste Pausen ein. Spätestens nach vier Stunden konzentrierten Arbeitens solltest du dir 10-20 Minuten Auszeit gönnen. Stell dir am besten einen Wecker, um nicht aus dem Rhythmus zu kommen und einen klaren Punkt zu haben, ab dem du mit dem Schreiben weitermachst. Während der kleinen Pause hilft es

    • – etwas zu essen
    • – einen Kaffee zu trinken
    • – spazieren zu gehen
    • – frische Luft zu schnappen
    • – einen Powernap zu machen.

Im Grunde solltest du dir für deine Pause etwas überlegen, was deinen Kopf frei macht und nicht zu lange dauert, damit du neue Energie tankst, aber dennoch nicht aus dem Fluss rauskommst.

Setze dir Ziele

Wenn es dir schwer fällt, dich zum Schreiben zu motivieren, solltest du dir Zwischenziele setzen. Hast du die erste Etappe erreicht und siehst erste Erfolge, kann das einen neuen Motivationsschub bringen. Außerdem sieht man gerade am Anfang vor allem viel Arbeit vor sich. Wenn du deine Aufgaben in kleine Teilabschnitte sortierst, kannst du leichter überblicken, was vor dir liegt. Entscheide für dich, ob du dir Tagesziele oder Wochenziele setzt und definiere für dich Deadlines, bis wann du was geschafft haben möchtest. So schaffst du es strukturierter zu arbeiten und dir deiner Erfolge bewusst zu werden.

Gönne dir kleine Belohnungen

Mit dem Erreichen eines Ziels kannst du kleine Belohnungen verbinden. Das schafft neue Motivation das nächste Etappenziel zu erreichen. Kleine Belohnungen können zum Beispiel dein Lieblingsessen oder dich mit einem Freund zu treffen. Allgemein ist es sinnvoll, Freunde und Familie mit in den Schreibprozess einzubeziehen, damit sie dich unterstützen und motivieren. Und auch die Belohnungen unterstützen dich letztendlich wieder darin, dir weitere Zwischenziele zu setzen. So kommst du Schritt für Schritt ans Ziel.

So überwindest du deinen inneren Schweinehund

Hier haben wir für dich nochmal alle Tipps zusammengefasst.

      1. Suche dir einen guten Ort zum Schreiben.
      2. Finde deinen persönlichen Schreibrythmus.
      3. Ach Pausen sind wichtig.
      4. Strukturiere den Schreibprozess durch Deadlines und Zwischenziele.
      5. Kleine Belohnungen steigern die Motivation.

Wir wünschen dir viel Erfolg beim Schreiben und unterstützen dich gerne durch die Korrektur deiner fertigen Masterarbeit.

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