Tipps, die deine wissenschaftliche Arbeit erfolgreicher machen

Wenn du eine wissenschaftliche Arbeit schreibst, solltest du einige Regeln beachten. Besonders wichtig ist es, nach einer wissenschaftlichen Methodik vorzugehen – schließlich gibst du nicht deine Meinung wieder, sondern möchtest fundierte und belastbare Erkenntnisse gewinnen, die du belegen kannst. Zunächst ist es wichtig, sich an wissenschaftliche Standards zu halten. Achte zudem darauf, die häufigsten Fehler bei wissenschaftlichen Arbeiten zu vermeiden. Welche das sind, erfährst du weiter unten.

Welche wissenschaftlichen Standards muss ich beachten?

  • • Du verfolgst mit deiner Arbeit ein klares Ziel, das in der Fragestellung formuliert ist.
  • • Deine Arbeit bleibt nah an der Fragestellung und am Thema.
  • • Deine Ausführungen sind inhaltlich richtig, stringent und präzise.
  • • Die genutzten Begriffe sind eindeutig und klar.
  • • Deine Aussagen sind objektiv nachvollziehbar und überprüfbar.
  • • Deine Quellen sind verlässlich.
  • • Der Leser erkennt, welche Fakten und Beweise zu deinen Erkenntnissen geführt haben.
  • • Du bringst neue Erkenntnisse in das Forschungsgebiet ein.

Vermeide diese Fehler bei deiner wissenschaftlichen Arbeit

Es gibt ein paar typische Fehler, die häufig bei wissenschaftlichen Arbeiten gemacht werden. Wenn du darauf achtest, sie zu vermeiden, hast du gute Chancen, eine erfolgreiche Arbeit abzuliefern und eine gute Note abzusahnen.

  • • Dein wissenschaftliches Vorgehen ist nicht sauber ausgearbeitet: Es muss klar sein, warum du eine bestimmte Fragestellung bearbeitest und wie du an diese herangehen möchtest. Beschreib deine Methode im Rahmen der Arbeit und gliedere den Text in drei Haupteile: Fragestellung, Hypothesenüberprüfung und Ergebnisse. Achte darauf, während des Schreibens nicht von der Fragestellung abzuschweifen und dich in Nebensächlichkeiten zu verlieren.
  • • Deine Arbeit ist rein beschreibend: Denk stets daran, das Thema zu analysieren anstatt es zu sezieren. Reflexion ist das Stichwort: Es geht nicht darum, einzelne Quellen und Zitate wiederzugeben, sondern deine eigenen Schlussfolgerungen und Analysen einfließen zu lassen. Nur so leistest du einen Beitrag zur Wissenschaft, was das Ziel deiner Arbeit ist.
  • • Deine Literaturrecherche ist mangelhaft: Eine einfache Internetrecherche reicht für eine wissenschaftliche Arbeit nicht aus. Meist sind Quellen aus dem Netz nicht wissenschaftlich fundiert. Google und Co können dir jedoch dabei helfen, Fachliteratur in Form von Büchern und Fachartikeln aufzuspüren. Ein Besuch in der Unibibliothek ist dennoch unverzichtbar.
  • • Deine Arbeit weist Formfehler auf: Fußnoten, Zitate, Literaturverzeichnis, Formatierung – eine wissenschaftliche Arbeit bietet etliche Möglichkeiten, Fehler bei den Formalien zu machen. Informiere dich bei deiner Uni über die Vorgaben – jede Hochschule hat andere Richtlinien, was das Formelle betrifft. Denk immer daran, dass ein sauberer äußerer Rahmen dir als Autor Glaubwürdigkeit verleiht – und dass Formfehler sich negativ auf deine Note auswirken.
  • • Du verwendest einen schlechten Sprachstil: Lange Schachtelsätze und unnötige Fremdwörter lassen dich nicht intelligenter wirken, sie machen es dem Leser lediglich schwer, dir zu folgen. Formuliere möglichst kurze und prägnante Sätze, achte penibel auf eine korrekte Rechtschreibung und Grammatik, behalte stets den roten Faden deiner Argumentation im Blick, schreibe Eigennamen richtig. Umgangssprache hat in einer wissenschaftlichen Arbeit nichts zu suchen. Die Sprache ist das Werkzeug, mit dem du deine Erkenntnisse vermittelst.

Ein professionelles Lektorat überprüft die Konsistenz deiner Argumentation, den wissenschaftlichen Stil und das Sprachniveau insgesamt. Unsere Lektoren verleihen deiner Arbeit den letzten Schliff. Melde dich bei uns – wir unterstützen dich gerne.

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